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![]() Wie es weiterging 1904 - 1927 ![]() |
"Unfall im Raxgebiete. Der Pächter unseres Carl-Ludwighauses Herrn Hahndl wurde am
14. Jänner beim Abstieg von der Rax von einer Lawine überrascht, kam jedoch glücklicherweise
mit geringen Verletzungen davon. Herr Hahndl war im Begriffe zu Tal zu steigen, um
in gewohnter Weise an unserem Kränzchen teilzunehmen, als am Karlgraben sich eine
Lawine loslöste und den einsamen Wanderer ein großes Stück mitriß. Er konnte sich retten und
erlitt nur eine Verstauchung der Hand und des Fußgelenkes. - Zur gleichen Zeit wurde
durch den Schneesturm, der im Raxgebiete furchtbar wütete, die Telephonleitung
zerstört, so daß das Carl Ludwighaus durch mehrere Tage von jedem Verkehr abgeschnitten
war." |
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23. September 1906 fand die Eröffnung des neuerbauten Schlangenweges
statt. Im Oktober 1908 wurde ein weiterer Zubau am Karl Ludwig-Haus
nach den Plänen des Bauinspektors Max Fiebinger durch den Vizepräsidenten
Franz Matras eröffnet. Die "Bärenlocher" und "D'Nußberger" hatten
je eine Zimmereinrichtung gespendet.
Hahndl bewirtschaftete in dieser entscheidenden Zeitspanne zur besten Zufriedenheit der Gäste
sowie der Klubleitung das Haus. Ab 1915 übernahm er die Bahnhofsrestauration in Payerbach-Reichenau.
Während des Ersten Weltkrieges bewirtschaftete Karl Kitzler unter schwierigen Umständen das Haus.
Ihm folgte 1918 der bereits bewährte Bewirtschafter der Fischerhütte auf dem Schneeberg, Karl
Souschek. Sein Aussehen trug ihm den Spitznamen "Berggeist von der Rax" ein und sein humorvolles
Wesen brachte neue Freunde auf das Haus. Nach dem Ersten Weltkrieg wuchs mit dem gewaltigen Aufstieg
der Bergsteigerei die Zahl der ständigen Besucher.
Die Eröffnung der Raxseilbahn am 9. Juni 1926 brachte mehr und mehr Touristen
auf den Berg. Im selben Jahr wurden am Karl Ludwig-Haus die Dachflächen instand gesetzt, zwei
Senkgruben und 50 m Betonrohrkanal angelegt, sowie einige Zimmer und der Gang neu tapeziert.