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Zeitig
früh begibt sich der Bäcker in seine Werkstatt,
In
früheren Jahren steckte man einen Mann in einen Anzug, Hemd
und Krawatte, ----
Freizeitmode war angesagt mit Schnürlsamthosen und Anorak, welche für Roller/Motor- radfahren super geeignet waren.
Ein Mann seinerzeit wie meiner, der im ersten Stoffgeschäft von Wien beschäftigt war, sein Vater, ein begnadeter böhmischer Schneider, aus den englischen Stoffen die elegantesten Anzüge zauberte, war immer gut gekleidet.
In den 50er Jahren waren Nylonhemden modern, die man händisch waschen konnte und bügelfrei waren. Nicht billig, aber sie sahen auch gut aus. Für die Ehefrauen eine praktische Erfindung, weil Hemden bügeln eine aufwendige Arbeit ist.
Auch heute verfolge ich noch immer die diversen Modetrends. Wie wird das Sakko geknöpft ? früher mittlerer Knopf zu, oben und unten nicht geknöpft. Dann kam die Mode, den ersten Knopf zu schließen.
Mit den Hemden ist es eine ähnliche Sache und ich glaube, dass diese noch mehr der Mode unterworfen sind als die Anzüge. Die Form des Kragens, was an Mustern monatlich sich ändert modern zu sein. Weiß --- wohl nur zu feierlichen Angelegenheiten .
Socken an den Füßen waren doch die weißen, die man so schön in der Maschine kochen konnte, bakterienfrei dadurch wurden, zeitweise modern. Für den Tennis-Sport- ja. aber ein Geschäftsmann in einer Sitzung muß wohl schwarz seine Füße bekleidet haben.
Die besten Beobachtungen kann man im Fernsehen bei den Politikern, Moderatoren und Nachrichtensprechern machen. Unser Herr Bundeskanzler hat sich vom Mascherl zur Krawatte gemausert, und wie wohl das tat.
Im Parlament, eine heilige Stätte, stört es mich, wenn Abgeordnete mit Leiberln oder Pullovern am Rednerpult erscheinen. Sie mögen noch so grün sein, aber ein Hemd mit Krawatte wird sich sicherlich in ihrem Kleiderschrank finden.
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