Gedanken zu Semmelknödel



Gedanken der Webomi - €lis@beth

Zeitig früh begibt sich der Bäcker in seine Werkstatt,
mixt Mehl, Wasser und Salz.
Aus diesem Teig formt er kleine runde Brötchen.
Diese werden mit einem fünfzackigen Stern versehen,
um die Stücke leicht auseinander brechen zu können.
Auf einem großen Blech werden sie dann in einen Backofen geschoben
und kommen frisch knusprig heraus.

Im Laden kauft die Hausfrau ihren Vorrat.

Wenn welche übrig bleiben, rät ein Rezept:

Man schneide zwei Tage alte Semmeln,
was natürlich nicht heißt, dass man zwei Tage lang schneiden soll, sondern die Semmeln sollten zwei Tage alt sein.
Diese kleinen Würfel werden nun mit Milch, Eiern, Salz, Fett, Pfeffer, Muskatnuss, gerösteten Zwiebeln und Petersilie, Mehl gemischt – mit nassen Händen formt man Knödel und siedet diese im Wasser bis sie sich drehen, was bedeutet, dass sie durchgekocht sind.
Nun kommen sie zu einem saftigen Braten, zu einer köstlichen Soße zu Tisch. Da der Saft zumeist so beschaffen ist, dass man ihn nicht mit Gabel und Messer aufschaufeln kann, zerdrückt man die köstlichen Knödelstücke und bindet damit den Saft, somit kann dieser restlos aufgegessen werden.

Aber nun kommt meine Frage:
Wäre es nicht gleich gescheiter, zu dem saftigen Braten, zu einer köstlichen Soße eine knusprige Semmel zu servieren, sie in fünf Teile zerbrechen und mit diesen den Saft aufzutunken???

M ä n n e r m o d e

In früheren Jahren steckte man einen Mann in einen Anzug, Hemd und Krawatte, ----
einige trugen es im Dienst in der Bank, als Verkäufer in einem Geschäft, im Büro, Amt oder sonst wo.

Freizeitmode war angesagt mit Schnürlsamthosen und Anorak, welche für Roller/Motor- radfahren super geeignet waren.

Ein Mann seinerzeit wie meiner, der im ersten Stoffgeschäft von Wien beschäftigt war, sein Vater, ein begnadeter böhmischer Schneider, aus den englischen Stoffen die elegantesten Anzüge zauberte, war immer gut gekleidet.

In den 50er Jahren waren Nylonhemden modern, die man händisch waschen konnte und bügelfrei waren. Nicht billig, aber sie sahen auch gut aus. Für die Ehefrauen eine praktische Erfindung, weil Hemden bügeln eine aufwendige Arbeit ist.

Auch heute verfolge ich noch immer die diversen Modetrends.

Wie wird das Sakko geknöpft ? früher mittlerer Knopf zu, oben und unten nicht geknöpft.

Dann kam die Mode, den ersten Knopf zu schließen.

Mit den Hemden ist es eine ähnliche Sache und ich glaube, dass diese noch mehr der Mode unterworfen sind als die Anzüge.

Die Form des Kragens, was an Mustern monatlich sich ändert modern zu sein. Weiß --- wohl nur zu feierlichen Angelegenheiten ….

Socken an den Füßen … waren doch die weißen, die man so schön in der Maschine kochen konnte, bakterienfrei dadurch wurden, zeitweise modern. Für den Tennis-Sport- ja. aber ein Geschäftsmann in einer Sitzung muß wohl schwarz seine Füße bekleidet haben.

Die besten Beobachtungen kann man im Fernsehen bei den Politikern, Moderatoren und Nachrichtensprechern machen.

Unser Herr Bundeskanzler hat sich vom Mascherl zur Krawatte gemausert, und wie wohl das tat.

Im Parlament, eine heilige Stätte, stört es mich, wenn Abgeordnete mit Leiberln oder Pullovern am Rednerpult erscheinen. Sie mögen noch so grün sein, aber ein Hemd mit Krawatte wird sich sicherlich in ihrem Kleiderschrank finden.

 

 


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