Geboren bin ich am 14. 6. 1926 in Wien Ottakring.

4 Jahre Volks-, 4 Jahre Hauptschule, anschließend kaufmännische Lehre in einer Lederwarenfabrik mit abgeschlossener Handelskammerprüfung.

Im 2. Weltkrieg viele Entbehrungen, Mutter sehr herzkrank, ein kleiner Bruder (geb.1939) Vater im Krieg.

Web-Omi und Maxi1946 meinen späteren, im Jahre 1953 geheirateten Mann kennengelernt. Er Student an der Hochschule für Welthandel, ich in einer Genossenschaft "UNION österr. Großhändler mit Gemischtwaren" als Bilanzbuchhalterin und Stütze des Geschäftsführers.

"Ich heiß Maxi!"1960 Geburt einer Tochter und Beendigung des Arbeitsverhältnisses. Anschaffung einer Eigentumswohnung, da bis dahin bei den Schwiegereltern gehaust. Tochter Tatjana mit besten Bemühungen groß gezogen. Sie ist zwar ein großer Spinner geworden, worüber sich jeder wundert, der meinen Mann und mich kennt (kannte), wem sie da nachgeraten sei. Wir beide, ein grundsolides, ehrenhaftes Ehepaar und die Tochter so anders geraten. Sie hatte eine gute Schulausbildung --- aber über sie vielleicht ein andermal.

Mein Mann war der Beste, den man sich wünschen kann. Ich habe ihm bei seiner Berufsausübung stets unterstützt, war ihm eine Hilfe, als er für die deutsche Firma VORWERK die Einführung der Sektion Teppiche und Teppichboden als Geschäftsführer in Österreich vornahm. Ab 1969 war er sehr krank: Gelenksentzündung, beide Beine gefühllos. 1973 Herzinfarkt, hinterher wieder bei bester Gesundheit, ging er 1984 in Pension.

Wir fuhren zwei mal im Jahr auf irgend eine griechische Insel oder nach Mallorca, im letzten Jahr 1988 Herbst in die Türkei. Leider bekam mein Mann Jänner 1989 eine Gürtelrose, an der er 9 Jahre litt. Im letzten Lebensjahr war er furchtbar krank, sogar ein Pflegefall. Nun konnte ich ihm seine Liebe, die er mir während unserer Ehe zuteil werden ließ, vergelten. Im Oktober 1997 verstarb mein lieber Gatte. Eine Ehe, die so lange gehalten hat, was man heute sehr selten findet.

Ich war mit meinem Gesundheitszustand immer zufrieden, habe keinen Doktor aufgesucht, weil die einen von Kollegen zu Kollegen schicken. Mitte Juli 1999 bekam ich eine schwere Gürtelrose auf dem Kopf, der linken Gesichtshälfte und auf dem Hals. Dazu noch die Schwierigkeiten mit den weißen Blutplättchen, die durch eine Blutplasmatransfusion (momentan) behoben wurden. Ich mußte halt vorsichtig sein bei Verletzungen, was ich auch machte, aber ansonsten fühlte ich mich - toi-toi-toi - bestens.


Nun habe ich Dir meinen Spiegel aufgemacht und hoffe, Dich nicht gelangweilt zu haben. Für mich war es eine Auffrischung meiner Erinnerungen.


kostenloser Web- und download Statistikservice

by fj1200
Wir weisen darauf hin, daß wir uns nicht für den Inhalt der Seiten verantwortlich zeichnen,
auf die von unserer Homepage aus verlinkt wird.
Sollte hier keine Navigation zu sehen sein, klicke auf
www.suf.at