Rezepte - Übersicht



(WEIHNACHTS-)GANS

Hier gehen die Meinungen auseinander: frisch oder tiefgefroren.
Eine frische vom Bauernhof ist bestimmt empfehlenswert.
Eine tiefgefrorene aus dem Supermarkt, z. B. aus Ungarn eine Frühmastgans kann man schon einige Tage vor dem Fest ins Tiefkühlfach einlagern.

Wichtig ist, die schöne Gans einen Tag vor dem Braten mit Gewürzen einzureiben. Da kann der Fantasie der Köchin nichts abgewonnen werden.
Ich mache mir ein Gemisch aus Knoblauch, Kümmel, Salz, Majoran und reibe mein liebes Gänslein fest damit ein.
Tags darauf kommt eine Fülle in den Bauch des zu verzehrenden Tieres:
Semmelfülle: ähnlich der von mir vorgeschlagenen Semmelknödel mit mehr Eiern.
Äpfel und Maroni.

Am Tag der Verzehrung kommt das leider vestorbene Vieh in das vorgeheizte Backrohr mit der Brustseite nach unten, fingerhoch Wasser in die Bratpfanne.

Je nach Größe -- man rechnet für 1 kg eine Stunde Bratzeit.
Zwischendurch immer mit dem Bratensaft aufgießen und wenn nötig, Flüssigkeit nachgießen.
Manche tendieren zu Bier, was recht knusprig machen soll.

Nach halber Bratzeit das Vogerl auf die andere Seite drehen, damit die Brustseite oben ist und knusprig fertig gebraten werden kann.

Es bedarf einiger Übung, eine richtig knusprige Gans auf den Tisch zu bringen.

Für das heurige Weihnachtsfest meine besten Wünsche für ein gutes Gelingen.


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