-BEZIRKE

1. Bezirk, Innere Stadt

Die Geschichte Wiens beginnt im Boden des 1. Bezirks. Die Stadt steht auf einem 9 m hohen "Kulturschutt". Römergräber, Römerruinen, Münzen, Geschirr ... und die bis 1973 unbekannte Virgilkapelle, auf die man beim U-Bahn-Bau gestoßen ist. Über dem Straßenniveau setzt sie sich fort, die Geschichte. Jedes Haus, jedes Lokal, ja jeder Hinterhof erzählt seine eigene Geschichte. In manchen Gebäuden haben sich gleich mehrere Jahrhunderte zusammengetan.

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Wiener Christkindlmarkt Christkindlmarkt - Adventzauber
Die Tradition dieses Weihnachtsmarktes reicht bis ins Jahr 1294 zurück. Seit 1975 gibt es ihn am Rathausplatz. In über 140 geschmückten Hütten werden im Jahr 2000 Spielsachen, Krippenfiguren, Baumschmuck, aber auch edle und traditionelle Geschenkartikel und Süßigkeiten angeboten.
Donnerbrunnen Donner-Brunnen (Hoher Markt)
1739 schuf Georg Raphael Donner die Modelle, ausgeführt hat sie Johann Nikolaus Moll. Maria Theresia fand die nackten Figuren anstößig und gab 1770 die Anweisung, sie einzuschmelzen. Sie wurden abgebaut und ins Materialdepot des Bürgerlichen Zeughaus gebracht. Wer immer dem Befehl der Kaiserin zuwider handelte - 1801 wurden sie wieder aufgestellt.
Fiaker Fiaker
Seit 1693 gibt es sie in Wien. Die Müllabfuhr geht auf ihr Konto, ebenso die Steine an den Ecken der Häuser im 1. Bezirk. 1903 bekamen sie harte Konkurrenz durch die Automobile. Sie überstanden zwei Weltkriege. Und es gibt sie heute noch!
Graben Graben
Oft ärgert sich der zügig über den Graben strebende Wiener über all die Touristen, die da einzeln oder gleich in ganzen Gruppen herumstehen und nach oben starren. Glücklicherweise guckt der Wiener nicht auch nach oben, sonst würden auf dem Graben ständig Menschen zusammenstoßen. Daraus ergibt sich, daß der Wiener die wunderschönen Hausfassaden am Graben niemals kennenlernt. Deshalb sind die hier gezeigten Foto-Impressionen ganz speziell den Wienern gewidmet.
  Kärntner Straße
Auf einer Länge von 788 m und einer durchschnittlichen Breite von 9 m flaniert heute nobles Volk und Touristen in einer Straße, die bereits im Altertum existierte, die die Römer "strata Carinthianorum" nannten und die in der Gründerzeit der zweiten Hälfte des 19. Jhdts. verbreitert und zu einer noblen Geschäftsstraße aufgewertet wurde.
  Ringstraße
"Ich fahre in die Stadt", sagt der Wiener, der sich außerhalb der Ringstraße, aber innerhalb von Wien befindet und meint damit, daß er sich in den 1. Bezirk begibt. - "Wieso?" fragt sich der Fremde. "Er ist doch in der Stadt!" Vielleicht hat sich dieser bekannte Satz aus jener Zeit erhalten, als ein Besuch in der Inneren Stadt noch mit einer Art "Grenzübertritt" verbunden war, denn der 1. Bezirk war bis Mitte des 19. Jahrhunderts, zu einem Zeitpunkt, wo die heutigen Bezirke zwischen Ring und Gürtel bereits zu Wien gehörten, immer noch von Basteien, Glacis, Stadtgraben und -mauern sowie anderen militärischen Anlagen umgeben.
Hotel Sacher Hotel Sacher
Die Geschichte beginnt 1832, als die Sachertorte erfunden wird. Bis zum htg. Hotel, Restaurant und Kaffeehaus war es für Eduard Sacher ein lager Weg - und seine Frau Anna wurde zum unvergessenen Wiener Original.
Stephansdom Stephansdom
1295 begann man mit dem Bau des Doms - und die Wiener haben stets den Eindruck, daß er bis heute nicht fertig ist, denn immer wird irgendwo gebaut.
Spanische Hofreitschule Die Spanische Hofreitschule
ist die älteste und einzige noch existierende Reitschule der Welt, in der die klassische Reitkunst in reinster Form trainiert und gezeigt wird.
   

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