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Erstmals urkundlich erwähnt ist
"Simmaningen" in "Ostarrichi" 1028, in einem Dokument des
Kosters St. Emmeram in Regensburg. Ein Edelmann namens Gottschalk übergab
dem Orden ein Simmeringer Grundstück mit der Bedingung, seinen beiden Söhnen
eine Pründe in dem bayrischen Kloster zu sichern. In der Folge liest man
den Namen Simmering in verschiedenen Schreibweisen: Simmanin, Simoning,
Symaningen, Symanin.
Am 21.12.1891 wurde Simmering
auf kaiserlichen Wunsch, entgegen dem heftigen Widerstand des damaligen Simmeringer
Vizebürgermeisters Dr. Karl Linke eingemeidet.
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Friedhof
der Namenlosen
1854 fand dort die erste Beisetzung einer unbekannten Wasserleiche statt. 478
Opfer der Donau ruhen dort. 104 Wasserleichen sind hier beerdigt, von 61 weiß
man keinen Namen. Die letzte Bestattung fand 1940 statt. |
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Gasometer
Unter dem damaligen Bürgermeister Dr. Karl Lueger wurde 1896 - 1899 unter Hochdruck
das Simmeringer Gaswerk mit seinen - seit 1978 unter Denkmalschutz stehenden -
Gasometern errichtet. Nun werden sie umgestaltet. Neben Wohnungen und einem riesigen
Einkaufsareal entsteht auch ein besonders schalldicht gebautes Veranstaltungszentrum.
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Neugebäude
Unzählige Menschen besuchen ihre Angehörigen und Freunde auf dem Urnenfriedhof,
ohne zu ahnen, was sich hier vor etwas mehr als 400 Jahren abspielte. Käme jemand
auf die Idee, im großen Parterre des Schloßparks in Schönbrunn oder in den Gärten
des Belvederes einen Friedhof anzulegen, wäre der Schmerzensschrei der Historiker
und Kunstliebhaber bis ins letzte Ecke des Universums zu hören. Beim Neugebäude
hat damals niemand geschrien - und das war ein gewaltiger Fehler ... |
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Zentralfriedhof
Ein Friedhof, in dem alle Menschen Platz finden - das war die ursprüngliche
Idee des Zentralfriedhofs. Ganz verwirklicht wurde der Plan nicht. Hie und da
gibt es doch einen kleinen Zaun zwischen den Religionen. Aber nur einen ganz kleinen
- und die Tore sind offen. |
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