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Die älteste Nennung
von Meidling als "Murlingen" ist 1140 im Klosterneuburger Traditionsbuch
überliefert. Der Name hat wahrscheinlich die Bedeutung von "Leute (oder
Siedlung) an der Mauer". Aus "Murlingen" entwickelte sich der Name
"Meidling", denn im Wiener Dialekt werden die Lautverbindungen "rl"
u "dl" gleich ausgesprochen.
Eingemeindung: Aufgrund des Gemeindestatuts für Wien vom 19. Dezember
1890 wurden 30 Vorortegemeinden mit ihrem gesamten und weitere 19 mit einem Teil
ihres Gemeindebezirks mit der Stadt Wien vereinigt. Allerdings trat erst mit 1.
Jänner 1892 diese Stadterweiterung in Kraft. Es entstanden die neuen Gemeindebezirke
11 - 19. Durch den Zusammenschluß der bis dahin selbständigen Ortsgemeinden
Gaudenzdorf, Hetzendorf, Unter- und Obermeidling sowie des größten
Teils von Altmannsdorf wurde der 12. Bezirk "Meidling" gebildet. Zum
Unterschied zur htg. Bezirksgrenze erstreckte sich Meidling im Nordosten über
die damals noch unregulierte Wien bis zur Diefenbachgasse, im Osten schloß
es ungefähr im Bereich der htg. Malfattigasse an Neumargareten an. 1904/05
bildeten dann das rechte Ufer der regulierten Wien die Grenze zwischen dem 12.
und damaligen 14. Bezirk. 1907 wurde die Grenze zwischen dem 5. und 12. Bezirk
stadteinwärts auf den Gaudenzdorfer Gürtel gelegt, gleichzeitig wurde
die Südbahn Grenze zwischen dem 10. und 12. Bezirk. Wegen der projektierten
Erweiterung des Südwest-Friedhofs wurde 1936 die Wiener Stadtgrenze über
die Wundtgasse nach Süden verlegt.
Die Kirche am Khleslplatz im Lotto gewonnen: Die Beschuhten Augustiner,
die 1434 - 1812 Grundherren von Altmannsdorf waren, errichteten bereits im Mittelalter
eine Kapelle. Nach der Auflösung des Ordens erwarb Johann Baptist Hoffmann
1819 die Herrschaft Altmannsdorf. Als der erfolgreiche Geschäftsmann in der
Warschauer Lotterie gewann, erfüllte er seinen Untertanen ihren Herzenswunsch:
eine neue Kirche.
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Schloß
Schönbrunn
Von der Mühle zur kaiserlichen Sommerresidenz, mit Schloßpark, Tiergarten
und Palmenhaus. |
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Tiergarten
Schönbrunn
Unter Kaiserin Maria Theresia angelegt, durchlebte diese Menagerie Höhen
und Tiefen, nicht nur in den beiden Weltkriegen, auch in der Zeit "danach".
Unter dem neuen Direktor Pechlaner begann für den Zoo und die Tiere ein neues
Leben. |
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