-BEZIRKE

(Die einzelnen Bezirks-Seiten befinden sich im Aufbau!)

1. Bezirk, Innere Stadt2. Bezirk, Leopoldstadt3. Bezirk, Landstraße4. Bezirk, Wieden5. Bezirk, Margareten6. Bezirk, Mariahilf7. Bezirk, Neubau8. Bezirk, Josefstadt9. Bezirk, Alserbrund20. Bezirk, Brigittenau22. Bezirk, Donaustadt11. Bezirk, Simmering10. Bezirk, Favoriten23. Bezirk, Liesing13. Bezirk, Hietzing14. Bezirk, Penzing12. Bezirk, Meidling15. Bezirk, Rudolfsheim-Fünfhaus16. Bezirk, Ottakring17. Bezirk, Hernals18. Bezirk, Währing19. Bezirk, Döbling21. Bezirk, Floridsdorf

1. Innere Stadt
2. Leopoldstadt
3. Landstraße
4. Wieden
5. Margareten
6. Mariahilf
7. Neubau
8. Josefstadt
9. Alsergrund
10. Favoriten
11. Simmering
12. Meidling
13. Hietzing
14. Penzing
15. Rudolfsheim-Fünfhaus
16. Ottakring
17. Hernals
18. Währing
19. Döbling
20. Brigittenau
21. Floridsdorf
22. Donaustadt
23. Liesing

Die Namen der 23 muß in Wien jeder Volksschüler lernen. Schnell hat er sie wieder vergessen. Hier sollen in erster Linie die liebenswürdigen, manchmal amüsanten oder ungewöhnlichen Geschichten erzählt werden. Der ausführliche historische Bericht findest du in einem weiterführenden Link.

Starke Auswirkungen auf die Entwicklung der Bezirke hatte die alte Stadtmauer und der Linienwall.

1704 Bau des Linienwalls zum Schutz der Vorstädte
1850 Eingemeindung der Vorstädte, Einteilung in 2. - 9. Bezirk
1857 Abbruch der Bastei und Baubeginn der Ringstraße
1874 Eingemeindung des 10. Bezirks
1890/92 Eingemeindung der Vororte und Einteilung in 11. - 19. Bezirk
1893 Linienwall abgerissen
1938 Stadterweiterung, Einteilung Wiens in 26 Bezirke
1946 Stadterweiterung von 1938 teileweise wieder rückgängig gemacht.

Der Linienwall

Prinz Eugen stellte 1704 den Antrag an den Hofkriegsrat, zusätzlich zur Stadtmauer eine äußere Befestigungsanlage zu errichten, welche die Vorstädte, die sich zwischen heutiger Ringstraße und Gürtel befanden, schützen sollte. Dort, wo sich heute der Gürtel befindet, wurde ein 4 m hoher und genauso breiter Erdwall aufgeschüttet, der 1738 mit Ziegeln ausgemauert wurde. An der stadtauswärtigen Seite verlief ein Wassergraben.

Wer die großen Ausfallsstraßen benutzte, mußte durch Tore fahren und über den Wassergraben führten Zugbrücken. Im Falle einer Bedrohung der Stadt wurden die Tore mit starken Eisengittern geschlossen und die Zugbrücken hochgezogen. Die Anlage diente aber auch der Finanz, denn alle Waren, die nach Wien gebracht wurden, mußten in den Linienämtern, die in den Toren untergebracht waren, versteuert werden. "Linie" bedeutete Steuergrenze, deshalb auch "Linienwall".

Ab dem 1. Jänner 1892 gehörten die nahen Vororte zu Wien, doch der Linienwall lag noch als mächtige Barriere zwischen den neuen Bezirken und der Inneren Stadt. Obwohl die Menschen in derselben Stadt lebten, mußten sie dort die "Verzehrungssteuer" bezahlen. Zu dieser Zeit hatte der Wall keine militärische Bedeutung mehr. An manchen Stellen verfiel er, an anderen war er bereits eingeebnet worden. Bereits 1873 begann man mit dem Bau der Gürtel-Straße entlang der Mauer, die jedoch erst nachdem sie am 21. August 1893 der Gemeinde Wien überlassen wurde, abgebrochen werden konnte. Damit war Platz geschaffen für die breite Straße, wie wir sie heute kennen, und für die Stadtbahn, deren Bau 1893 in Angriff genommen wurde.


kostenloser Web- und download Statistikservice

by fj1200
Wir weisen darauf hin, daß wir uns nicht für den Inhalt der Seiten verantwortlich zeichnen,
auf die von unserer Homepage aus verlinkt wird.
Sollte hier keine Navigation zu sehen sein, klicke auf
www.suf.at