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Groß
und grau hockt es da, das Gebäude des Donau Zentrums, das 1975 eröffnet
wurde. Von außen zeigt es gar nichts von der schönen, glitzernden Einkaufswelt,
die es beherbergt. Da hätten sich die Architekten doch ein bißchen
mehr einfallen lassen können. "Außen pfui - innen hui!"
Immerhin
ist es gut zu erreichen. Sei es mit der U1 oder mit dem Auto, das man auf einem
der 2.450 Parkplätze drei Stunden lang gratis abstellen darf. Danach wird
Gebühr fällig. (Zufahrtsplan)
Und die drei Stunden braucht man sicher, wenn man sich vom großen, dunklen
Eingang verschlucken läßt, denn zum Bummeln und Schauen gibt es genug.
Die Auswahl ist groß. Die 160 Geschäfte sind zum Teil sehr spezialisiert,
zum Teil aber auch jene der großen Marktketten. Ca. 3.000 VerkäuferInnen
kümmern sich um ca. 45.000 KundInnen pro Tag. Wenn man glaubt, das Gedränge
ist groß, täuscht man sich, denn die Menschen verteilen sich auf 112.000
angenehm klimatisierten m².
Das Donau Zentrum wurde mehrmals erweitert. Duch eine überdachte Brücke,
in der sich ebenfalls zahlreiche Shops befinden, gelangt man in den zweiten, neueren
Trakt, dem irgendwie das bereits schon vorher bestehende Veranstaltungszentrum
(Haus der Begegnung) mit Volkshochschule und Städtischer Bücherei einverleibt
wurde.
Zwischendurch kann man auch bei der Showbühne verweilen oder sich eine Ausstellung
ansehen.
Über eine andere Brücke kommt man in das 1999 nach nur 18monatiger Bauzeit
errichtete Donau Plex: weniger Einkauf, eher Vergnügen, Kino und Kulinarisches.
Hier ergänzen 22 Gastronomiebetriebe das Kinopolis mit seinen 13 Sälen
mit insgesamt 3.400 Sitzplätzen. Hier befindet sich auch die größte
Diskothek Wiens, "Nachtschicht".
| So hat sich das Donau Zentrum und das
Donauplex im Lauf von über zwei Jahrzehnten zu einem gerne frequentierten
Einkaufs- und Vergnügungszentrum entwickelt, dessen Einzugsgebiet weit über
die Grenzen Wiens hinausreicht. |
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Mehr über Donau Zentrum und Donau Plex:
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