Museum für angewandte
Kunst (MAK)
Es
unterscheidet sich von allen anderen Museen dadurch, daß es innerlich und
äußerlich mit einer Schule verbunden ist - die Hochschule für
angewandte Kunst. Ehemals hieß sie schlicht "Kunstschule". Die
Namenswandlung verdeutlicht ihren Aufstieg.
Bereits 1866 erging an Heinrich
Ferstel der Auftrag, Pläne für den Bau zu entwerfen. Die vorgelegten
Skizzen in Formen der italienischen Renaissance wurden durch die Aufnahme einer
Kunstgewerbeschule erweitert und von Kaiser Franz Josef genehmigt, sodaß
im Herbst 1868 die Grundsteinlegung vorgenommen werden konnte.
Der Anbau in der Weißkirchnerstraße entstand unter der Leitung von
Ludwig Baumann erst 1906 - 1908 auf einem durch die Wienflußregulierung
gewonnenem Areal.
Die Fassade des Rohziegelbaus wurde farbenreich verziert.
Die Perserteppichsammlung gilt als die schönste der Welt. Hervorzuheben sind
auch die Glas-, Keramik-, Metall-, Porzellan-, Teppich- und Textilsammlung.