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Die
ihn umgebenden Häuser (das ehemalige Eisenbahn- und Justizministerium) wurden
zwischen 1870 und 1872 fertiggestellt, die Akademie der bildenden Künste
1876. Erst zu diesem Zeitpunkt beschloß man, den Kalkmarkt zu verlegen und
eine öffentliche Grünfläche zu gestalten. Im November 1976 wurde
auch das Schiller-Standbild enthüllt.
Die Anregungen zu diesem Denkmal reichen bis ins Jahr 1859 zurück, Schillers
100. Geburtstag. Sogar der Kaiser förderte das Projekt und teilte dem Magistrat
mit, daß der Platz "für immerwährende Zeiten den Namen Schillerplatz
zu erhalten habe".
Nach einem Modell von Johannes Schilling wurde es in der k. k. Kunsterzgießerei
unter der Leitung von Franz Pönninger und Josef Rölich ausgeführt
und am 10. November 1876 enthüllt.
Noch lange nach der Eröffnung blieb das Denkmal eine Wallfahrtsstätte.
Zum einen, weil bei der Grundsteinlegung von Frankl eine Haarlocke Schillers im
Fundament versenkt wurde, zum anderen, weil das erstemal ein Denkmal aufgestellt
wurde, das einen Bürgerlichen auf einen hohen Sockel erhoben zeigt.
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